Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Sanierung:

Überblick der Förderung vs. Absetzbarkeit

(seit 01.01.2023)

Standard 1)
Klassen
(nicht untereinander kumulierbar)
Standard 1)
Boni
(zusammen Decklung auf 20 %, kumulierbar mit Klassen)
Standard 1)
Vergleich
Tilgungs-
zuschuss
EH Denkmal
5 %
EH 85
5 %
EH 70
10 %
EH 55
15 %
EH 40
20 %
EE 2)
EH Denkmal
5 %
EH 85
5 %
EH 70
5 %
EH 55
5 %
EH 40
5 %
NH
EH Denkmal
5 %
EH 85
5 %
EH 70
5 %
EH 55
5 %
EH 40
5 %
WPB
EH Denkmal
-
EH 85
-
EH 70
10 %
(nur EE-Klasse)
EH 55
10 %
EH 40
10 %
SerSan
EH Denkmal
-
EH 85
-
EH 70
-
EH 55
15 %
EH 40
15 %
Max. Fördersatz
EH Denkmal
10 %
EH 85
10 %
EH 70
25 %
EH 55
40 %
EH 40
45 %
Steuerliche 3)
Ermäßigung
EH Denkmal
20 %
EH 85
20 %
EH 70
20 %
EH 55
20 %
EH 40
20 %

1) Mit Ausnahme des Effizienzhauses Denkmal müssen alle Effizienzhäuser Niedertemperatur-Ready (NT-ready) sein, d. h. eine Heizkreis-Vorlauftemperatur
von 55 °C im Auslegungsfall und Betrieb nicht überschreiten.

2) Eine EE-Klasse wird erreicht, wenn mindestens 65 Prozent der Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes aus erneuerbaren Energien stammt. Damit erhöht sich die Förderung um 5 Prozent. Der Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist in der EE-Klasse verpflichtend.

3) Gilt für Sanierungsmaßnahmen am selbstgenutzten Wohneigentum mit max. 20 % von 200.000 Euro über 3 Jahre. Kosten der Energieberatung können zu 50 % von der Steuer abgezogen werden.

Energetische Fachplanung und Baubegleitung bei Effizienzhäusern

Leistungen von Energie-Effizienz-Experten sowie von Sachverständigen zur Nachweiserstellung können mit 50 Prozent der Kosten bezuschusst werden.

  • max. 10.000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser
  • max.   4.000 Euro je Wohneinheit für Mehrfamilienhäuser, maximal jedoch 40.000 Euro je Vorhaben

Materialkosten bei Eigenleistung

Wird die Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt (Eigenleistung), werden nur die direkt mit der energetischen Sanierungsmaßnahme verbundenen Materialkosten gefördert, wenn ein Energie-Effizienz-Experte die fachgerechte Durchführung und die korrekte Angabe der Materialkosten mit dem Verwendungsnachweis bestätigt.

Maßnahmen

Effizienzhaus 40

Primärenergiebedarf QP 40% von Referenzhaus spezifische Transmissionswärmeverlust H´T 55% vom Referenzhaus

Effizienzhaus 55

Primärenergiebedarf QP 55% von Referenzhaus spezifische Transmissionswärmeverlust H´T 70% vom Referenzhaus

Effizienzhaus 70

Primärenergiebedarf QP 70% von Referenzhaus spezifische Transmissionswärmeverlust H´T 85% vom Referenzhaus

Effizienzhaus 85

Primärenergiebedarf QP 85% von Referenzhaus spezifische Transmissionswärmeverlust H´T 100% vom Referenzhaus

Effizienzhaus Denkmal

Primärenergiebedarf QP 160% von Referenzhaus spezifische Transmissionswärmeverlust H´T — vom Referenzhaus

EE-Klasse

Der berechnete Wärme- und Kälteenergiebedarf des Effizienzhauses muss bei einer EE-Klasse zu einem Mindestanteil von 65 % durch die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien, unvermeidbarer Abwärme und/oder aus Wärmerückgewinnung von Lüftungsanlagen gedeckt werden. Alternativ kann das geförderte Gebäude an ein Wärmenetz angeschlossen werden.

Für die EE-Klasse können folgende Arten der Wärmeerzeugung und -rückgewinnung verwendet werden:

a) Nutzung von Solarthermie
b) Eigene Erzeugung und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung
c) Über ein technisches System nutzbar gemachte Geothermie/Umweltwärme/unvermeidbare Abwärme
d) Verfeuerung fester Biomasse
e) Wärmerückgewinnung aus Lüftungsanlagen
f) Grüner Wasserstoff oder Biomethan in Brennstoffzellen-Heizsystemen
g) Anschluss an Wärme- oder Gebäudenetze

NH-Klasse

Bei der Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse) muss die akkreditierte Zertifizierungsstelle mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung
die Übereinstimmung der Maßnahme mit den Anforderungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) bestätigen. Die NH-Klasse kann erst ab Verfügbarkeit des QNG für den jeweiligen Gebäudetyp gewährt werden. Für detaillierte Anforderungen an die Nachhaltigkeitszertifizierung siehe www.nachhaltigesbauen.de.

Worst Performing Building (WPB)

Ein Gebäude, das auf Grund des energetischen Sanierungsstandes seiner Bauteilkomponenten zu den energetisch schlechtesten 25 % des deutschen Gebäudebestandes gehört.

Es gibt zwei mögliche Varianten für den Nachweis:

    1. Energieausweis mit Klasse H bzw. Primärenergiebedarf über 250 kWh/m2/a
      oder
    2. Gebäude von 1957 oder früher mit min. 75% unsanierter Außenwand oder vor 1983 angebrachter Wärmedämmung

Serielle Sanierung (SerSan)

Die energetische Sanierung von bestehenden Gebäuden unter Verwendung abseits der Baustelle vorgefertigter Fassaden- bzw. Dachelemente sowie deren Montage an bestehende Gebäude. Die abseits der Baustelle vorgefertigten Elemente weisen dabei einen so hohen Vorfertigungsgrad auf, dass sich im Vergleich zur herkömmlichen Sanierung der handwerkliche Aufwand vor Ort deutlich reduziert.

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